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Girard-Perregaux

Girard-Perregaux Luxusuhr By Mentalitanissarda (Own work), used Under CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons, desaturated from original

Die Geschichte von Girard-Perregaux geht zurück auf das Jahr 1791, in dem der Uhrmacher Jean-François Bautte eine Uhrenmanufaktur in Genf eröffnet und seine ersten Uhren herstellt. Die eigentliche Gründung des Unternehmens findet allerdings erst 1852 statt. In dem Jahr kaufte der Uhrmacher Constant Girard die Manufaktur von Bauttes Söhnen Jacques Bautte und Jean-Samuel Rossel und gründete die Firma "Girard & Cie". Nach Girards Heirat mit Marie Perregaux bekommt das Unternehmen 1854 schließlich den Namen unter dem es heute bekannt ist. Seit 2011 ist der französische Modekonzern Kering Mehrheitsaktionär von der Sowind-Group, zu der auch Girard-Perregaux gehört.

Das Unternehmen konzentriert sich zu Beginn seiner Geschichte auf die Fertigung von Präzisionsuhren und präzisen Taschen-Chronometern. In den Folgejahren ab 1866 gewinnt Girard-Perregaux mehrere Auszeichnungen für seine Chronometer bei den Chronometer-Wettbewerben in Neuenburg. 1867 und 1889 gewinnt die Manufaktur auf der Weltausstellung in Paris die Goldmedaille für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Präzision. Mit der Fertigung von Armbanduhren beginnt Girard-Perregaux im Jahr 1880. Im Auftrag von Wilhelm I. produziert des Unternehmen zu der Zeit 2000 Armbanduhren für deutsche Marine-Offiziere.

Im 20ten Jahrhundert konzentriert sich Girard-Perregaux verstärkt auf den Bereich der Armbanduhr-Herstellung. Dabei bleibt die Präzision der hergestellten Uhrwerke weiterhin ein wesenhaftes Thema. So stellt das Unternehmen im Jahr 1965 das erste mechanische Hochfrequenz-Uhrwerk vor, welches dank seiner erhöhten Taktfrequenz eine noch höhere Genauigkeit erreicht als seine Vorgängermodelle. Ab 1970 produziert Girard-Perregaux nur noch Quarzuhren, kehrt dann aber 1989, nach Ende der Quarzkriese, wieder zur Herstellung mechanischer Uhren zurück.

Uhren Modelle

Aktuell bietet Girard-Perregaux 6 Kollektionen an. Dazu gehören die Haute Horlogerie, die Vintage 1945, die GP 1966 und die Cat’s Eye Kollektion. Außerdem die Taucheruhr-Kollektion Hawk und die moderne Traveller Kollektion mit großer Datums- oder Weltzeitanzeige. Die Haute Horlogerie Kollektion steht für komplexere Luxusuhren mit verschiedenen Komplikationen. Sie enthält unter anderem das "Tourbillon mit drei Goldbrücken" Modell. Eine der weltweit bekanntesten Armbanduhren mit Tourbillon. Die Vintage 1945 Kollektion besteht aus eher klassischen Uhrenmodellen und fällt durch die rechteckige Gehäuseform auf. Die GP 1966 zeichnet sich durch eine einfaches aber edles Design aus, welches auf die 60er Jahre zurückgeführt werden kann. Die Cat’s Eye ist eine schmuckhafte Damenuhr-Kollektion mit ovalen Gehäusen, die an die Form eines Katzenauges erinnern.

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