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Jaeger-LeCoultre

jaeger-lecoultre luxusuhr By Rama (Own work), used Under CC BY-SA 2.0 fr, via Wikimedia Commons, desaturated from original

Das Unternehmen LeCoultre wurde im Jahr 1833 von den Brüdern Charles Antoine und Ulysse LeCoultre im schwizer Hochtal Vallée de Joux gegründet. Schon zu seiner Anfangszeit profiliert sich LeCoultre auf dem Uhrenmarkt mit der Entwicklung neuer Fertigungsverfahren und Uhrwerkstechniken. Dazu zählen Erfindungen wie das Millionometer zur Messung von Mikrometerabständen, oder auch der Kronenaufzug mit Zeigerstelleinrichtung (1847), der sowohl das Stellen als auch das Aufziehen einer Uhr über die Krone ermöglicht. Seinen aktuellen Namen trägt das Unternehmen erst seit der Fusion mit seinem Partner-Unternehmen Jaeger im Jahr 1937. Seit 2000 gehört Jaeger-LeCoultre zu dem schweizer Luxusgüterkonzern Richemont.

Das Ansehen des Unternehmens ist nicht zuallerletzt zurückzuführen auf seine langjährige Erfahrung im Bereich der Uhrwerkskunst. Jaeger-LeCoultre stellt alle in seinen Uhren verwendeten Uhrwerke von Anfang an selbst her. Bis 1890 bietet das Unternehmen bereits 125 verschiedene Uhrwerke mit verschiedenen kleinen Komplikationen an. Ab 1891 werden noch komplexere Uhrwerke mit mehreren Komplikationen, wie unter anderem Chronographen, Repetition oder Kalender-Funktion entwickelt. Von 1902 bis 1932 stammen viele Uhrwerke des Luxusuhr-Herstellers Patek Philippe von LeCoultre.

Im weiteren Verlauf seiner Geschichte erzielt Jaeger-LeCoultre mit der Entwicklung neuer innovativer Uhrwerke beachtliche Erfolge. 1903 werden von der Manufaktur extrem-flache Werke mit einer Höhe von 1,38 mm in der kleinsten Ausführung, 2,8 mm in der Chronographen Ausführung und 3,2 mm in der Ausführung mit Repetier-Funktion vorgestellt. Darauf folgt 1929 das kleinste mechanische Uhrwerk der Welt, das Kaliber 101. Weitere bekannte Entwicklungen des Unternehmens sind das Modell Reverso mit Art déco Design und Wendegehäuse (1931), die Futurematic (1951) als weltweit erste Automatikuhr ohne Krone, und der erste Armbandwecker mit automatischem Aufzug aus dem Jahr 1956.

Auch in der aktuelleren Zeit macht Jaeger-LeCoultre mit besonderen Konstruktionen auf sich aufmerksam. Zu nennen ist da unter anderem die Entwicklung des Gyrotourbillons aus dem Jahr 2004, welches sich, im Gegensatz zu den bisherigen Tourbillons, nicht um eine sondern um zwei Achsen drehen und somit die Bewegungen des Trägers und unterschiedliche Lagen noch besser ausgleichen kann. Eine weitere nennenswerte Innovation ist der Chronograph Duomètre (2007), der über zwei separate mechanische Antriebe mit zwei Räderwerken verfügt, die über ein gemeinsames Regulierorgan miteinander verbunden sind. Diese Konstruktion erhöht die Genauigkeit des Chronographen.

Uhren Modelle

Das aktuelle Angebot von Jaeger-LeCoultre umfasst die Kollektionen Duomètre, Master, Reverso, Geophysic, Rendez-Vous und Master Extreme. Die Duomètre zeichnet sich durch ihre einzigartige doppelte Antriebskonfiguration aus. Die Master Kollektion enthält die klassischeren Jaeger-LeCoultre Uhren, dazugehörig die ultra thin Modelle. Die kleinere Geophysic Kollektion basiert auf der 1958 zum Internationalen Geophysikalischen Jahr entwickelten ursprünglichen Geophysic, mit Magnetfeldschutz und erhöhter Robustheit. Hinter dem Namen Rendez-Vous steckt eine schmuckvolle Damenuhr-Kollektion im Art-déco-Stil. Master Extreme hingegen bietet hochwertige Taucheruhren und besonders widerstandsfähige Modelle. In der Reverso Kollektion werden die beliebten Wendegehäuse-Uhrenmodelle angeboten.

Alle Modelle der Kollektionen finden Sie auch auf der Herstellerseite: Link