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Sinn

Sinn Luxusuhr Sinn U1 by loiphin used under CC BY-NC-ND 2.0

Der Uhrenhersteller Helmut Sinn Spezialuhren wird von dem Piloten und Fluglehrer Helmut Sinn im Jahr 1961 in Frankfurt am Main gegründet. Zunächst konzentriert sich Sinn auf die Herstellung hochwertiger Fliegeruhren und Chronographen. Später wird das Sortiment noch um Taucher- und weitere Spezialuhren erweitert. 1994 verkauft Helmut Sinn sein Unternehmen an den erfahrenen Ingenieur Lothar Schmidt, der zuvor bereits für andere bekannte Uhrenmarken wie IWC und A. Lange & Söhne gearbeitet hat. Seitdem firmiert das Unternehmen unter dem Namen Sinn Spezialuhren GmbH.

In seiner vergleichsweise kurzen Geschichte hat das mehrfach mit dem ersten Platz bei der Wahl der "Goldenen Unruh" ausgezeichnete Unternehmen bereits einiges zur Entwicklung der Uhren-Technik beigetragen. Bereits im Jahr 1985 flog das erste Sinn Modell mit dem Astronauten Professor Dr. Reinhard Furrer in den Weltraum und bewies, dass ihr mechanisches Automatikwerk auch in der Schwerelosigkeit funktioniert. Es folgten darauf weitere Weltraumeinsätze, bei denen Sinn Modelle im Weltraum zuverlässig ihren Dienst verrichteten. Außerdem machte sich Sinn mit seinen Fliegeruhren einen Namen. Im Jahr 1994 stellte Sinn einen verbesserten Magnetfeldschutz für seine Flieger Modelle vor.

Ein Jahr nach der Übernahme durch Lothar Schmidt, folgt 1995 die erste Sinn Golduhr. Die Uhr zeichnet sich durch eine besondere Goldlegierung aus, welche trotz eines hohen Goldanteils die Härte und somit auch Kratzfestigkeit von Stahl aufweist. Im selben Jahr entwickelt das Unternehmen auch seine Ar-Trockenhaltetechnologie. Bei der neuen Technologie wird die innere Atmosphäre der Uhr durch Argon-Gas ersetzt und mit speziell entwickelten Dichtungen abgedichtet. Außerdem wird eine Trockenkapsel eingesetzt, welche nachdiffundierende Luftfeuchtigkeit aus dem Gehäuse aufnimmt und ihre aktuelle Sättigung mit Hilfe unterschiedlicher Blautöne anzeigt. Die neue Technologie sorgt für eine trockene Innenatmosphäre der Uhren und verringert so durch Luftfeuchtigkeit bedingte Abnutzungserscheinungen. 1998 wird die Technologie durch ein alterungsbeständigen Spezial-Schmieröl ergänzt, welches dafür sorgt, dass das Uhrwerk auch bei extremen Temperaturen von –45°C bis +80°C zuverlässig funktioniert.

Im weiteren Verlauf entwickelt Sinn noch mehrere innovative Technologien, wie die komplett ölfreie Ankerhemmung (2001), oder eine besonders kratzfeste Oberflächenhärtung (2003) und gewinnt mit mehreren seiner Luxusuhr-Modelle, wie zum Beispiel der bekannten Frankfurter Finanzplatzuhr oder dem Regulateur 6100 mehrfach den ersten Platz bei der Wahl zur Goldenen Unruh. Außerdem stellt Sinn seit 2005 Modelle aus deutschem U-Boot-Stahl her, die sich besonders auf dem Asiatischen Markt großer Beliebtheit erfreuen.

Uhren Modelle

In der aktuellen Kollektion von Sinn befinden sich hauptsächlich Fliegeruhren, verschiedene instrumentelle Chronographen, Weltraumuhren, Fahreruhren, Taucheruhren und Finanzplatzuhren. Die passend zum Unternehmenssitz benannten Frankfurter Finanzplatzuhren zeichnen sich durch ihre gleichzeitige Anzeige mehrere Zeitzonen aus. Sie besitzen außerdem eine Chronographen-Funktion und sind Unterdruck- und Stoßsicher. Abgesehen davon hat Sinn noch mehrere Sondereditionen und Damenuhren im Angebot.

Eine Übersicht über alle Sinn Luxusuhr-Modelle finden Sie auch auf der Herstellerseite unter dem Punkt Kollektion: Link