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Vacheron Constantin

Das 1755 von Jean-Marc Vacheron in Genf gegründete Unternehmen ist der älteste ununterbrochen tätige Uhrenhersteller der Welt. In seiner langen Geschichte änderte die Uhrenmanufaktur in Folge verschiedener Direktoren und Zusammenarbeiten mehrmals seinen Firmennamen. Begonnen bei dem Firmennamen Abraham Vacheron-Girod über weitere Bezeichnungen wie Vacheron-Chossat, Vacheron et Constantin, César Vacheron & Co und Charles Vacheron & Cie gelangte das Unternehmen schlussendlich 1877 zu seinem aktuellen Namen Vacheron Constantin. Drei Jahre später kommt zu dem Unternehmenslogo noch das Malteserkreuz hinzu. Seit dem Jahr 1996 gehört Vacheron Constantin zur Richemont Gruppe.

Zu seiner Anfangszeit fertigte das Unternehmen hochwertige Taschenuhren. Ab 1839 führte Vacheron Constantin die Serienfertigung seiner Taschenuhren ein, was nicht nur ihre Produktion, sondern auch die Qualität verbesserte. Seine ersten Armbanduhren stellt die Firma ab dem Jahr 1910 her. In den folgenden Jahrzehnten stellt Vacheron Constantin mehrere hochkomplexe Armbanduhr-Modelle mit jeweils mehreren Komplikationen, wie Repetition, ewigem Kalender, Doppelchronographen oder auch Mondphasenanzeige her. Ab 1938 arbeitet Vacheron Constantin eng mit dem Uhrenhersteller Jaeger-LeCoultre zusammen.

Im weiteren Verlauf seiner Geschichte bringt das Unternehmen Modellreihen mit sowohl hochkomplexen, als auch was die Anzahl an Komplikationen betrifft relativ einfachen Luxusuhren auf den Markt. Neben diesen unterschiedlichen Modellreihen macht Vacheron Constantin noch mit unüblichen und einzigartigen Sondermodellen auf sich aufmerksam. Dazu gehören zum Beispiel die unter Sammlern bekannte Schmuckuhr Kallista aus dem Jahr 1979. Das Gehäuse und Armband der Uhr ist komplett aus Gold gefertigt und mit insgesamt 118 Diamanten besetzt. Die damals für 5 Millionen Dollar verkaufte Uhr ist Schätzungen zufolge mittlerweile mehr als das doppelte wert. Ein weiteres unübliches Modell ist die 1994 zum 400. Todestag des Philosophen, Mathematikers und Kartographen Gerardus Mercator erschienene Mercator. Die einem Zirkel nachempfundenen Zeiger der Uhr sind nicht in der Mitte sondern im oberen Drittel des Ziffernblattes angebracht und zeigen die Uhrzeit auf einer leicht gebogenen Skala im unteren Teil des Blattes. Das emaillierte Zifferblatt selbst stellt oberhalb der Skala einen Weltkarten-Ausschnitt des Kartographen dar. 2005 stellt Vacheron Constantin zu seinem 250sten Jubiläum die Tour de I’Ile vor, die mit 16 Komplikationen und 11 Zeigern als die zu der Zeit komplizierteste Armbanduhr der Welt gilt.

Uhren Modelle

Aktuell hat Vacheron Constantin 10 Luxusuhr-Kollektionen im Angebot. Dazu gehören die schlichtere Patrimony Kollektion, die klassische Traditionelle Kollektion, die sowohl schlichtere als auch komplexere Modelle enthält und die in rechteckige Gehäuse gefasste Harmony. Hinzu kommen die Malte Kollektion, die sich durch ihre gewölbte Tonneau Gehäuseform auszeichnet und die individuell an den Kundenwunsch anpassbare Quai de I’Ile. Weitere Kollektionen des Uhrenherstellers sind die robuste Taucheruhr Overseas, die schmale trapezförmige 1972, die klassische und weniger übliche Gehäuseformen umfassende Historiques, die Heures Créatives mit schmuckhaften und unüblich geformten Damenuhren und zuletzt die künstlerische, vielseitig verzierte und kreative Armbanduhren enthaltende Métiers d'Art Kollektion. Die meisten Vacheron Constantin Kollektionen beinhalten eine oder mehrere Diamantbesetzte Modell-Versionen.

Eine Übersicht aller Modelle und Kollektionen finden Sie auch auf der Herstellerseite: Link